Eine kontroverse Liebe mit 26 Jahren Altersunterschied: Ein sensibles, gleichsam intimes Arthaus-Drama über moralische Grauzonen und Grenzüberschreitungen
Diogo (17) telefoniert gerne mit den Patienten seiner Mutter, einer Psychotherapeutin - anonym versteht sich. Auf diese Weise lernt er die frisch von ihrem Mann verlassene Angela (43) kennen. Obwohl die wesentlich ältere Frau zunächst irritiert ist, als sie von Diogos Geheimnis erfährt, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Angela und Diogo verlieben sich ineinander - allen Widerständen zum Trotz.
Das zentrale Thema dieses ruhig erzählten Films ist der Tabubruch - im aufgeheizten Spannungsfeld zwischen persönlicher Sehnsucht nach Nähe, erwachender Sexualität und gesellschaftlichen Moralvorstellungen. Der Film wagt sich an Grenzbereiche emotionaler und erotischer Beziehungen und stellt unbequeme Fragen nach Normen und Machtverhältnissen.
Glaubhaft vermittelt sich die Chemie zwischen den beiden starken Hauptdarstellern, Karine Teles als Angela und Tom Karabachian als Diogo. Wobei der junge Mann zunächst aus Voyeurismus und Einsamkeit handelt, während Angela emotional verwundbar und doch auch neugierig erscheint. Die Figuren sind komplex, ambivalent und werden nicht moralisch bewertet – was Felipe Sholls zurückhaltend und doch intim gehaltenen Film sehr authentisch erscheinen lässt. Damit ist ihm ein nahezu intimer Film gelungn, der leise beobachtet und doch auch mutig zu polarisieren weiß.
Diogo (17) telefoniert gerne mit den Patienten seiner Mutter, einer Psychotherapeutin - anonym versteht sich. Auf diese Weise lernt er die frisch von ihrem Mann verlassene Angela (43) kennen. Obwohl die wesentlich ältere Frau zunächst irritiert ist, als sie von Diogos Geheimnis erfährt, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Angela und Diogo verlieben sich ineinander - allen Widerständen zum Trotz.
Das zentrale Thema dieses ruhig erzählten Films ist der Tabubruch - im aufgeheizten Spannungsfeld zwischen persönlicher Sehnsucht nach Nähe, erwachender Sexualität und gesellschaftlichen Moralvorstellungen. Der Film wagt sich an Grenzbereiche emotionaler und erotischer Beziehungen und stellt unbequeme Fragen nach Normen und Machtverhältnissen.
Glaubhaft vermittelt sich die Chemie zwischen den beiden starken Hauptdarstellern, Karine Teles als Angela und Tom Karabachian als Diogo. Wobei der junge Mann zunächst aus Voyeurismus und Einsamkeit handelt, während Angela emotional verwundbar und doch auch neugierig erscheint. Die Figuren sind komplex, ambivalent und werden nicht moralisch bewertet – was Felipe Sholls zurückhaltend und doch intim gehaltenen Film sehr authentisch erscheinen lässt. Damit ist ihm ein nahezu intimer Film gelungn, der leise beobachtet und doch auch mutig zu polarisieren weiß.